O Gottesmutter voll der Gnaden

beschütze uns auf allen Pfaden.

Beschütze uns vor Not und Leid

und führ uns einst zur Seligkeit.

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Letzte Aktualisierung:20.09.2020


Geschichtliches

Couragierte Frauen haben sich 1920 zusammengefunden um die Ideen der Gründerinnen des Frauenbundes auch in Oberviechtach zu verwirklichen. Die Initiative ging von Fräulein von Grafenstein, Weiden aus. Die 1. Vorsitzende war die Haushälterin von Pfarrer Rosenheimer, Frau Berta Gruber.

 

Die Gesundheitsfürsorge nahm im Jahre 1924 eine wichtige Stellung ein. Schwestern des 3. Ordens sorgten für die dringend notwendige ambulante Krankenfürsorge.

Schwester Alruna, die die älteren Oberviechtacher sicher noch kennen, war 36 Jahre lang unermüdlich im Dienste der Kranken tätig. Als besonders bemerkenswert darf ich in diesem Zusammenhang erwähnen, dass der Lebensunterhalt für Schwester Alruna vom Oberviechtacher Frauenbund getragen wurde.

 

1971 verlieh Bundespräsident Dr. Gustav  Heinemann, Schwester Alruna die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland.

 

 

1928 wurde eine Vereinstandarte angeschafft, die heute noch existiert

Ab 1929 lenkte Anna Thammer 30 Jahre lang die Geschicke des Frauenbundes als 1. Vorsitzende und das auch unter schwierigsten Verhältnissen während der Hitlerzeit u. des 2. Weltkrieges.

 

Leider sind keine Unterlagen mehr vorhanden.

 

Im Jahr 1959 wurde  Maria Hösl zur 1. Vorsitzenden gewählt.

 

Unter ihrer Zeit wurde auch das 50jährige Gründungsjubiläum groß gefeiert. (29. bis 31. Mai 1970) Den Auftakt bildeten am Freitag und Samstag die Triduumspredigten von Diözesanbeirat Pfarrer Guggenberger. Der Höhepunkt aber war am Sonntag, dem Fest Maria Königin mit Festgottesdienst und Festversammlung  im Caritassaal.

 

Die Mitgliederzahl war inzwischen auf 320 angewachsen.

 

 

Auch in die Zeit von Rosa Zahnweh fiel 1980 ein großer Festtag. Es wurde 60-jähriges Bestehen mit Fahnenweihe gefeiert.

 

Abordnungen von Zweigvereinen aus Hiltersried, Winklarn, Muschenried, Schneeberg und Teunz sowie zahlreiche Ehrentgäste bildeten, angeführt von der Stadtkapelle den Festzug vom Caritashauds zur Stadtpfarrkirche. Nach einem Prolog weißgekleideter Mädchen segnete Msgr. Michael Feil die neue Fahne. Diözesanbeirat Pfarrer Josef Wismeth gratulierte als Festprediger.

 

Beim großen Festakt im Emil-Kemmer-Haus zeichnete Diözesanvorsitzende Erika Wilfurt, die auch die Festrede hielt, 38 Bundesschwestern für 20, 50 und 60-jährige Mitgliedschaft aus.

 

 

Auch das 70-jährige Gründungsjubiläum wurde gefeiert.
Anni Spichtinger war damals Vorsitzende.

Kirchenzug beim 70-jährigen Jubiläum

Mit einer Gebetsandacht auf dem Friedhof und einer Kranzniederlegung begannen am Samstag die Feierlichkeiten. Der Festgottesdienst wurde in Konzelebration von Diözesanbeirat Wolfgang Riedl, Stadtpfarrer Berthold Helgert und Studiendirektor Lothar Kittelberger gestaltet.

 

Dem Festgottesdienst schloss sich ein Empfang für die zu ehrenden Mitglieder und die geladenen Gäste im Emil-Kemmer-Haus an.  

 

Die große Jubiläumsfeier fand am Nachmittag statt.

Lang war die Liste derer, die die Vorsitzende Anni Spichtinger zu begrüßen hatte. Darunter waren die neue Diözesanvorsitzende Helga Heglmeier, ihre Stellvertreterin Elfriede Dürschl und die Bezirksvorsitzende Luise Lukas, weiterhin Bürgermeister Wilfried Neuber und Bezirksrat Josef Spichtinger.

 

 

 

Im Jahre 2000 wurde das 80-jährige Jubiläum mit einem Festgottesdienst, den Domvikar Georg Englmeier zelebrierte und einem  nachmittäglichen Festakt im Rahmen der alljährlichen Marien- Mai- und Muttertagsfeier begangen. 

 

Zur Feierstunde begrüßte Ernestine Niederalt besonders den geistlichen Beirat, Stadtpfarrer Berthold Helgert, Pastoralassistent Alfred Gaßner, Bezirksvorsitzende Marianne Biebl, Diözesanvorsitzende J. Bohn und zweiten Bürgermeister Josef Biebl.

 

Mit der über 90-jährigen Minna Karl war sogar noch ein Mitglied aus der Gründerzeit anwesend.

Die Geehreten für 40, 50 und 60-jährige Treue

 

90-jähriges Jubiläum  am Samstag 1. und Sonntag 2. Mai 2010.

 

Es begann am Samstag mit einem Gedenken der verstorbenen Vorsitzenden und Mitglieder im Friedhof unter Mitwirkung von Diakon Hans Winter.

 

Ein langer Zug von Frauen mit blauen Tüchern zogen dann am Sonntag, angeführt vom KF-Spielmannszug und von der Kolpingfamilie und der Marianischen Männerkongregation begleitet, vom Pfarrheim in die Kirche.

Geistlicher Beirat und Domkapitular Thomas Pinzer feierte, assistiert von Diakon Hans Winter, in Konzelebration mit Geistl. Beirat Alfons Kaufmann, Dekan Berthold Helgert, Studiendirektor Lothar Kittelberger und Kaplan Marius Frantescu, den Gottesdienst. Der Kirchenchor gestaltete die Messfeier musikalisch. 

 

Nach dem Zug in das Pfarrheim fand dort das gemeinssame Mittagessen (165 Personen) der Festakt mit Grußworten, Ehrungen für 20, 40 und 70jährige Mitgliedschaft statt.

 

Über die 90 Jahre Vereinsgeschichte hatte die Vorsitzende eine fast einstündige „Zeitreise“ in einer Powerpoint-Präsentation erstellt und diese

im Dialog mit dem jüngsten Ausschussmitglied Alexandra Schmid vorgetragen.

 

Anschließend war noch zu Kaffee und Kuchen eingeladen.  (Bilder: siehe Bildergalerie 2010 und Bericht in der Presse unter Aktuelles 2010).

 

Aufstellung beim Pfarrheim zum Kirchenzug