Bilder und Berichte des Jahres 2017

Spende an Pfarrer Andre

 

Wie schon in den Vorjahren überreichte der Kath. Frauenbund an den Kongolesen Pfarrer André eine Spende in Höhe von 500 Euro. Sie ist für die soziale Arbeit des Krankenhauspfarrers im Krankenhaus in Kangu (Republik Kongo) bestimmt. Der Betrag resultiert aus dem Ertrag des Verkaufs der Kräuterbüschel am Fest Mariä Himmelfahrt. Der Geistliche trat nach seiner Aushilfe in Oberviechtach wieder die Rückreise in seine Heimat an. 

 

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Bibelwanderung am alten Kirchsteig

Zwanzig Frauen führte die diesjährige Bibelwanderung zum alten Kirchsteig von Oberlangau nach Pullenried.

In der Kirche St. Vitus in Pullenried war Start mit der 1. Station zum Thema "Auf dem Weg".

Geistlicher Beirat Stadtpfarrer und Dekan Alfons Kaufmann hatte zu den verschiedenen Stationen

Texte vorbereitet. Unser Weg führte uns am früheren Berliner Zeltlager vorbei in den Wald. Bei

der 2. Station wurde die biblische Lesung von der Emmauswanderung, bei einem Kreuz an einem

Baum betrachtet. Die Totenbretter am Wegrand waren die 3. Station, hier ging es bei der Betrachtung des Bibeltextes "Wohin führt unser Weg?" In unserem Leben gibt es vielfältige Wege und genauso vielfältig sieht es in unserem Leben aus. Die 4. und letzte Station war in der Josefskapelle in Oberlangau.

Mehrere Frauen beteten abwechselnd ein Gebet und Pfarrer Kaufmann spendete zum Schluß den

Segen. Herr Bösl aus Oberlangau erzählte uns im Anschluss noch einiges Wissenswertes zum Bau der Josefskapelle. Gebaut wurde die Kapelle von 1984 bis 1986. Die Kosten betrugen damals ca. 100000 DM.

Die Hinterglasbilder der Kreuzwegstationen wurden von Richter Waldherr gemalt. Nach einem Erinnerungsfoto stärkten wir uns dann noch mit Kaffee, Kuchen oder Brotzeit im Vereinsheim in Oberlangau, das die Familie Kiesbauer vorbereitet hatte.

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Der Frauenbund spendete an Pater Brunner 500 € für seine Arbeit in Simbabwe.

Pater Brunner ist seit Juli auf Heimaturlauf bzw. zum Gesundheits-Check in Deutschland.

Der Frauenbund leistete gerne 500 Euro Spende für seine Arbeit in Simbabwe.

 

Unter anderem erzählte Pater Alfons Brunner, dass er seit 50 Jahren in der Mission tätig ist.

Die politische Lage ist nach wie vor unverändert, sagte uns der Geistliche.

Anfang Oktober tritt Pater Alfons Brunner wieder seine Rückreise an. In Simbabwe

ist dann Sommer. Der Pater bedankte sich sehr für die großzügige Spende bei

allen Frauenbundfrauen, denn nur durch Mithilfe aller Frauen  ist eine solche Spende

immer wieder möglich.

Der Katholische Frauenbund wünschte Pater Alfons Brunner alles Gute

für die Zukunft, Gesundheit und Gottes Segen.

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Gottesdienst in der Bleichangerkapelle

Die Bleichangerkapelle und das umliegende Gelände war am Festtag Mariä Himmelfahrt Anziehungspunkt für eine große Zahl von Gottesdienstbesuchern. Kaplan Martin Popp zelebrierte vor der Kapelle die Messe. Und im Hintergrund breitete die Gottesmutter, im großen Sgraffitowerk des Giebels, ihren Schutzmantel über zahllose Menschen aus.

All jene Besucher, die keinen Platz unter der Schatten spendenden Trauerweide fanden, verspürten die pralle Sonne vor der Bleichangerkapelle. Einmal mehr zeigte sich die Bedeutung der Namensgebung der Kapelle, wo an dem sonnigen Anger am Ortsrand, in früherer Zeit die Wäsche gebleicht wurde.

 

Der Kaplan ging in der Predigt auf den Sinn des Marienfestes, der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel ein und sagte: „Der Gedanke existierte bei den Gläubigen zwar schon über Jahrhunderte, und erst im Jahr 1950 wurde er als Dogma verkündet“.

 

Musikalisch gestalteten die Vöichtacher Sängerinnen den Gottesdienst. Sie lieferten mit ihren volksmusikalischen Liedern nicht nur einen Ohrenschmaus, sondern gaben mit ihren bunten Dirndln, wie auch so manche Besucher, das richtige Flair zu diesem Anlass.

 

Nach dem Gottesdienst segnete der Geistliche die Kräuterbüschel, mit denen sich die Gläubigen eingedeckt hatten. Etwa 250 Stück hatte der Frauenbund traditionsgemäß zu dem sogenannten Frauentag gefertigt.

 

Nachdem erst vor kurzem die Renovierung der Bleichangerkapelle abgeschlossen war, beschlossen die Verantwortlichen, dies nach dem Gottesdienst auch in einer weltlichen Feier zu begehen. Die Einladung zu Getränken und Bratwürsten im Freien fand sehr guten Anklang, wozu die angrenzenden Garagen den erwünschten Schatten spendeten. Auch die Musik fehlte nicht. Die Ministrantenmusikanten spielten dazu zünftig auf. Wiederholt wurde der Wunsch laut, auf Wiederholung.

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Kräuterbüschlbinden am 14. August und Verkauf an Maria Himmelfahrt am 15. August an der Bleichangerkapelle sowie in der Pfarrkirche

 

Über 20  fleißige Frauen fertigten über 200 kunstvolle Kräuterbüschel an, dessen Erlös für Pfarrer André bestimmt ist. Sie wurden vor und nach dem Festgottesdienst an der Bleichangerkapelle sowie am Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche angeboten.

 

 

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Unsere Radtour vom 3. Bis 5. August 2017 zum Brombachsee

 

Am 3. August war um 7 Uhr Start am Parkplatz bei der Mehrzweckhalle in Oberviechtach.

 

Mit den Rädern ging es in Berngau bei Neumarkt nach einem kurzen Gebet am Friedhof

los (die Kirche war leider noch verschlossen). In Seligenporten machten wir kurz Rast und besuchten dabei die Klosterkirche. Nach einem Gebet und dem Lied „Maria breit den Mantel aus“ ging unsere Fahrt weiter. In Hilpoldstein machten wir Mittagspause. Auch hier machten wir einen Besuch in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Ca. 17.30 Uhr kamen wir bei unserer Unterkunft in Pleinfeld an.

 

Nach einen gutem Abendessen bot sich ein Abendspaziergang an. Auch Pfarrvikar Cleetus Unnikunnel begrüßte uns an diesem Abend und lud uns für Freitag früh zum Gottesdienst ein. Den 2. Tag begannen wir mit einem Gottesdienst, bei dem uns der Pfarrer sehr herzlich begrüßte. Um 9.00 Uhr fuhren mit dem Fahrrad  los. Die Fahrt ging zum Brombachsee und Altmühlsee, welche wir umrundeten.  In Gunzenhausen machten wir Pause und nach einer langen Tour ca. 70 km ließen wir den Abend gemütliche ausklingen.

 

Am 3. Tag starteten wir nach einem reichhaltigen Frühstück in Pleinfeld. Die Fahrt ging über Ellingen (Residenz), Weißenburg (Römerkastell Biriciana), Treuchtlingen, Pappenheim und Dollnstein nach Eichstätt. In Eichstätt sahen wir uns den Dom an und bei einem Eis konnten wir uns ausrasten. Um 18:00 Uhr stand der Bus abholbereit am Festplatz in Eichstätt. Es wurden die Räder verladen und die Heimreise konnte beginnen.

Es war eine sehr schöne Radreise (ca. 190 km)  und unser Dank galt Resi Heinrich, die wieder alles bis auf‘s Letzte organisiert hat.

Wallfahrt nach St. Quirin am Freitag, 21. Juli 2017

 

Es war wieder eine erlebnisreiche Fahrt. Zelebriert wurde der Gottesdienst vom Primizianten Pater Johannes Bosco Ernstberger aus Speinshart, welcher auch noch den Primizsegen spendete.

 

Ebenfalls war auch unser früherer Kaplan Konrad Maria Ackermann anwesend. Die Wallfahrtskirche war bis auf den

letzten Platz besetzt.

 

Vor 30 Jahren hat Pfarrer Konrad Schießl das Quirinfest ins Leben gerufen. Dieser hätte an diesem Tag (21.Juli) seinen 71. Geburtstag gehabt. Im Anschluß trafen wir Kaplan Ackermann beim gemütlichen Teil des Quirinfestes. Bevor wir die Heimreise antraten, hat dieser uns im Bus noch den Segen Gottes mit auf den Weg gegeben.

 

Alle waren sich einig, dass es ein schöner Abend und Tagesausklang war.

 

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Der Fronleichnahmsaltar gestaltet von Vorstandsmitgliedern

 

Es war wieder ein sehr schöner Altar, der von vielen Prozessionsteilnehmern gelobt wurde.

Bilder von der Wienreise vom 8. bis 11. Juni 2017

Es war herrliche Tage bei schönstem Wetter mit einer tollen Schifffahrt auf der Donau durch die herrliche Wachau.

Weitere Bilder: auf den weißen Punkt klicken!

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Eindrücke von der Diözesanwallfahrt des Frauenbundes zum Mariahilfberg in Amberg am Samstag, 27. Mai 2017

Amberg/Regensburg, 27.05.2017 – Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Diözesanverband Regensburg ist eine starke Gemeinschaft. Das erlebten alle, die am 27. Mai 2017 den Open-Air-Gottesdienst am Mariahilfberg in Amberg feierten. Die rund 3.000 Frauen zeigten richtig Flagge: Mit den blauen Frauenbundtüchern und den Fahnen, die die KDFB-Ortsgruppen aus dem ganzen Bistum mitgebracht hatten. Eine wunderbare Atmosphäre umgab die Feier: strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, Bäume in voller Pracht, gut gelaunte Wallfahrerinnen und Wallfahrer und dazu die stimmungsvolle Musik der Gruppe „KoLan“.

 

Die Wallfahrt stand ganz unter dem Motto „Laudato si‘ – Rühre unsere Herzen an, die Erde zu beschützen". Pater Dr. Jakob Seitz, der Geistliche Diözesanbeirat des KDFB, feierte in Konzelebration mit vielen Geistlichen den Gottesdienst unter freiem Himmel mit der Wallfahrtsgemeinde.

 

Pater Jakob bezog sich in seiner Predigt gemäß dem Motto der Wallfahrt auf das Bild des denkenden Herzens. Im Hebräischen werde Herz „leb“ genannt. Dieses Wort komme ganze 858 Mal im Alten Testament vor, so wichtig und bedeutsam sei es gewesen. Mit „leb“ wurde nicht nur das Gefühl verbunden. „Leb“ sei Sitz der Vernunft, der Weisheit und des Urteilsvermögens gewesen. Dies seien alles Vorgänge, die sich bei den Menschen im Kopf abspielten. Pater Jakob selbst verbindet mit dem Begriff des denkenden Herzens ein Herz, das nie mit dem Staunen aufhört. Die großartige Kulisse einer Bergwelt, die Schönheit des Sonnenuntergangs, das Wunder des Regenbogens – all das könne Menschen zum Staunen und Innehalten bringen. Das Staunen könne zur Dankbarkeit führen, so Pater Jakob. Ein denkendes Herz sei auch immer ein dankendes Herz, das nicht alles für selbstverständlich und gottgegeben hinnehme, sondern sich berühren lässt von der Natur wie auch von menschlichen Beziehungen. Es sei ein Herz, das Mensch und Kreatur mit Respekt und Achtung begegne. „Rühre unsere Herzen an, die Erde zu beschützen“ sei eine dringende Bitte, die Menschen an Gott richteten in einer Zeit, in der Menschen die größten Gefährder der Schöpfung seien, die von vielen Seiten verzweckt, ausgenutzt und ausgebeutet werde. Der Prediger appellierte an die Gottesdienstgemeinde, immer wieder neu für die Bewahrung der Schöpfung einzutreten: „Lassen Sie Ihr Licht vor den Menschen leuchten, beleben Sie immer neu Ihr denkendes Herz, Ihr staunendes Herz.“ Wie das gehe? Indem alle es immer wieder neu auf Empfang stellen für Gott und seine unbeschreibliche Liebe zu den Menschen. „Denn der Geber alles Guten ist die Kraft für unser Tun und Handeln.“, schloss Pater Jakob seine Predigt.

 

Als Gaben wurden Erde, Wasser, Zweige und Blumen, Obst, Gemüse und Ähren, Brot und Wein zum Altar gebracht. Sie symbolisierten die Arbeit und Mühen, die Schöpfung, die Freude, den Dank, das Leben und die Nähe zu Jesus Christus. Musikalisch machte das Fest die Band „KoLan“ aus Kösching zum Genuss. Die Stimmen der Sängerinnen und Sänger und die Instrumente passten optimal zu den ausgewählten Liedern.

 

Die Diözesanvorsitzende des KDFB Karin Schlecht sprach von einem „unvergesslichen Erlebnis, mit so vielen gemeinsam Gottesdienst zu feiern.“ Sie bedankte sich bei allen für ihr Kommen und Mitfeiern. Sie schloss mit dem Wunsch: „Bleiben Sie noch lange in Ihren Herzen berührt von dieser Wallfahrt und von der Freude über die gute Schöpfung, in der wir leben dürfen.“

 

Bericht: Karin Uschold-Müller, Bildungsreferentin

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Maiandacht in der Bleichangerkapelle

Marien- Mai- und Muttertagsfeier am Sonntag, 7.  Mai 2017 im Pfarrheim

Marien-, Mai- und Muttertagsfeier des Frauenbundes

Leuchten wie der Löwenzahn

 
 
Vorsitzende Angelika Vogl (rechts) zeichnete zusammen mit Margit Konze (von links) und Stadtpfarrer Alfons Kaufmann die langjährigen Mitglieder Ortrud Sperl, Renate Mörtlbauer und Kornelia Bösl aus. Bild: nid
Vorsitzende Angelika Vogl (rechts) zeichnete zusammen mit Margit Konze (von links) und Stadtpfarrer Alfons Kaufmann die langjährigen Mitglieder Ortrud Sperl, Renate Mörtlbauer und Kornelia Bösl aus. Bild: nid
14.05.2017
 
Gebastelte Rosen am Tisch, ein Frühlingsgedicht und Ehrungen. Die Marien- und Muttertagsfeier des Frauenbundes ließ die Teilnehmer in die Faszination des Monats Mai eintauchen. Dabei kam auch zur Sprache, wie unendlich wertvoll eine Mutter ist.
(nid) "Möge der Frauenbund Oberviechtach, so wie der derzeit leuchtende Löwenzahn, fest in der Erde verwurzelt weiter wachsen, so manchem Sturm widerstehen, sich wandeln und doch der selbe bleiben, aber ohne den Anspruch perfekt sein zu müssen". Dies waren die Wünsche der KDFB-Bezirksvorsitzenden Margit Konze in ihrem Grußwort an den örtlichen Zweigverein. Drei der sechs Geehrten konnten ihre Ehrung persönlich entgegennehmen.

Erwachende Natur


Sehr viele Mitglieder hatten zu der traditionellen Marien-, Mai- und Muttertagsfeier an den liebevoll mit gebastelten Rosen geschmückten Plätzen im Saal des Pfarrheims teilgenommen. Vorsitzende Angelika Vogl widmete sich nach ihrer Begrüßung in einem Frühlingsgedicht zunächst dem Monat Mai. Sie sprach von der erwachenden Natur, den warmen Sonnenstrahlen, dem Gesang der Vögel, den ersten Blumen und dem zarten Grün der Bäume. Es folgten Textbeiträge von Vorstandsmitgliedern. Dies besonders mit Blick auf die weiteren Hauptthemen des Nachmittags der Marienverehrung sowie der Muttertagsfeier. Dazwischen erfreuten die "Vöichtacher Sängerinnen", passend zu den jeweiligen Themen mit "I moin i hob a Windal gspürt" und "s'is wohl a schöne Zeit". Als Hommage an die Gottesmutter galten die Lieder "O Maria, sei gegrüßt" und "Aveglöcklein läutet still".

Stadtpfarrer und geistlicher Beirat Alfons Kaufmann wandte sich an die Mütter und sagte: "Wenn wir heute miteinander Muttertagsfeier halten, dann machen wir es aus dem Grund, weil die Mutter unendlich wertvoll und wichtig ist für jeden Menschen. Mutter sein ist etwas Unverzichtbares, was die Gesellschaft niemals ersetzen könnte. Wir tun gut daran, für sie zu beten und ihnen zu danken".

Da an dem Nachmittag sechs Frauen für ihre 20-jährige Zugehörigkeit zu ehren waren, kam auch die Bezirksvorsitzende Margit Konze aus Weiden zur Feier. Den Geehrten galt ihr "Vergelts Gott" für die Treue, ihr Dabeisein und ihr Kommen, wo sie heute wieder gute Gemeinschaft erleben dürften. Dank sagte sie auch für das begeisterte Engagement hier in Oberviechtach. Dazu gehöre auch die stets aktualisierte Homepage, die sie immer wieder besuche. "Gemeinschaft, Bindung, Glaube, Spiritualität und Engagement sind vier wichtige Säulen auf dem der Frauenbund steht" bekräftigte sie.

Urkunde und Ehrennadel


Die Bezirksvorsitzende ehrte dann mit der Vorsitzenden und dem geistlichen Beirat, soweit anwesend, folgende Frauen für ihre 20-jährige Treue im Verein: Kornelia Bösl, Anna Domaier, Heidi Domaier, Renate Mörtlbauer, Ortrud Sperl und Anita Spichtinger. Diese erhielten als Anerkennung eine Urkunde, eine Nadel und ein kleines Präsent. Die Besucher durften sich zum Kaffee auf ein vielseitiges Kuchen- und Tortenbufett freuen, das die Damen der Vorstandschaft vorbereitet hatten.

In der Kreativwerkstatt beim Osterkerzen verzieren am Mittwoch 22. März 2017 und Palmbüschelbinden am 30. März 2017

Vortrag im Pfarrheim am 8. März 2017 über Brauchtum in der Fasten- und Osterzeit

Oberviechtach. (nid) „Brauchtum in der Fasten-  und österlichen Zeit“ war das Thema, zu dem der ehemalige Kreisheimatpfleger Hubert Teplitzky beim Kath. Frauenbund referierte.                                    

Dabei stellte er klar, dass es alte und neue Brauchtümer gibt. So etwa  „Kreuzlstecken auf die Felder, tun heute nur mehr ganz wenige bäuerliche Familien“. Auch eine Karfreitagsprozession gibt es in Oberviechtach längst nicht mehr, von dessen Ereignis die Namensgebung der Karfreitaggasse herrührt.

Hingegen sind als eher neue Bräuche das Entstehen von Osterbrunnen und Osterbäumen festzustellen.

 

Weitreichend und detailliert ging Teplitzky in seinen Ausführungen auf das religiöse beziehungsweise kirchliche Brauchtum ein und sagte:

 

„Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Der Fasching wird eingegraben und Lustbarkeiten werden beendet“.  Der Referent erklärte, dass die Zahl 40 in der Bibel einen symbolischen Charakter hat und für eine Zeit des Wandels beziehungsweise des Übergangs und der Vorbereitung stehe. Seit dem 11. Jahrhundert gebe es den Brauch der Aschebestreuung. „Die Gläubigen sollen in der Fastenzeit auf Dinge verzichten, die ihnen angenehm und lieb sind, wobei es nicht allein auf den Verzicht von Nahrungsmitteln geht“, sagte er. Das frühere Fasten vor Weihnachten werde heute nur noch in Polen praktiziert. „Wen wundert es, dass man allerhand erfindet, um dieses Fasten zum umgehen“ stellte der  immer noch aktive Heimatforscher fest und nannte beispielhaft die Entstehung des Salvator-Bieres.

Das Verhängen der Altarbilder stelle ein Fasten der Augen und das Stillsein der Orgel ein Fasten der Ohren dar. Vielschichtige Versionen nannte Teplitzky, warum die Glocken in den Kartagen nach Rom fliegen; einen eindeutigen Ursprung gebe es aber nicht.

Er ging auch auf Fisch, Lamm, Henne und Ei, Hahn (weltlich den Osterhasen) ein, die als Ostersymbole gelten. Der Abschluss der Osterzeit sei der Weiße Sonntag. Begründung des Namens: Weil die in der Osternacht Getauften ihr weißes Kleid wieder ablegen durften.

 

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Weltgebetstag der Frauen am  Freitag, 3. März 2017 im Pfarrheim

Faschingskränzchen im Cafe Weigl am Faschingsdienstag

 

Frauenbundfasching am 24. Februar 2017

Frauenbund-Fasching glänzt mit buntem Abend - Professionelle Sketche

Atemlos durch Faschingsnacht

 
 
Eine professionelle Darbietung der Black-and-White-Dance-Gruppe
Eine professionelle Darbietung der Black-and-White-Dance-Gruppe
 
 

Es ist inzwischen gute Tradition, dass der Frauenbund-Fasching in Oberviechtach etwas Besonderes ist. Die Vorsitzende Angelika Vogl begrüßte diesmal gesanglich und der Funke sprang sofort auf die Besucher über, die beim Gesang gleich eifrig mitklatschten. Der Saal hatte sich wieder gefüllt mit fantasievollen Masken wie Clowns, Bienchen, Matrosen, Schneemänner, Teufelchen, Buntstifte, süße Früchtchen und viele andere.

Sehr augenfällig zeigten sich auch Gruppenformationen. Hier stachen die Buntstifte sowie die römischen Götter mit Pfarrer Stefan Wagner besonders hervor. Auf der Bühne stand der maskierte Fonse. Er war der musikalische Motor des Abends, der den Tanzlustigen, und dazu zählten auch vier namhafte Männer, während des Abends einheizte. Ohrwürmer wie "Atemlos durch die Nacht", so ein Wahnsinn, ein Stern, der deinen Namen trägt oder auch Rosamunde, der Böhmische Wind" und typisch "Bayerische" durften da nicht fehlen.

Die Besucher nutzten das Parkett fleißig zum Tanzen, wo der Alleinunterhalter hervorragend aufspielte. Beim Lied "Wir fahren mit dem Bob" kam der Saal so richtig zum Brodeln. Sehr gespannt waren natürlich die Besucher mit welchen Einlagen sie dieses Jahr wieder überrascht würden. Den ersten Knaller lieferten ein Vater (Pfarrer Alfons Kaufmann) und eine Mutter (Rita Bayerl), die ihrem Buben (Kaplan Martin Popp) bei der "Rechenaufgabe 28 : 7" behilflich waren.

Im Verlauf des Abends folgte mit dem Stück "Wenn ich nicht auf der Bühne wär", eine wahre Künstlergruppe, bei der ebenfalls Kaplan Martin mitmischte. "Zugabe" hieß es auch für die "Black-and Whit-Dance-Gruppe". Sie war eine Augenweide und faszinierte mit ihrer professionellen Darbietung. Große Heiterkeit herrschte als die schon in den Vorjahren aufgetretenen Ratschkathln (Ernestine Niederalt und Rita Bayerl) Internas ihrer Männer austauschten. Schließlich bekannten sie: "Wir mögen sie, wir brauchen sie, wir lieben sie doch". Das Faschingsvergnügen wurde ergänzt durch gut funktionierende Versorgung aus Küche und Keller.

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Jahreshauptversammlung am Drei-Königs-Tag 2017

Die anwesenden "Neuen" mit Geistl. Beirat Pfarrer Alfons Kaufmann (links) und den beiden Vorsitzenden Angelika Vogl und Alexandra Schmid (rechts).

Zum Bild Spendenübergabe:

Der KDFB übergab auch dieses Jahr für den Unterhalt des Pfarrheims eine Spende von 1.000 Euro an Stadtpfarrer Alfons Kaufmann. Dieser betonte, dass er glücklich darüber ist, dass dieses Haus durch Veranstaltungen lebt. 

 

Oberviechtach. (nid) „Der Dreikönigstag ist der Tag des Frauenbundes“. Dies kündete Stadtpfarrer Alfons Kaufmann bereits zu Beginn des Vormittags-Gottesdienstes an, der traditionell mit dem Bundeslied „O Maria Gnadenvolle …“ endete. Eine Anzahl von Aktivitäten offenbarte die Jahreshauptversammlung im Pfarrheim. Es gab auch wieder Neuaufnahmen.

 

Das Treffen des Kath. Frauenbundes (KDFB) am Nachmittag begann mit einem Segensgebet der bunt gekleideten Heiligen Drei Könige im gut gefüllten Pfarrheimsaal.

„Viel Neues wird bestimmt gescheh‘n, für das, was war, ein Dankeschön“, lautete der Auszug aus einem Gedicht, mit dem die Vorsitzende Angelika Vogl die Begrüßung einleitete.

Vogl erinnerte an folgende zwölf Bundesschwestern, die heimgerufen wurden: Anna Bronold, Hildegard Bauer, Franziska Biebl, Christine Winter, Margarete Wild, Edeltraud Bösl, Anna Hanweck, Maria Meier, Maria Ludwig, Rosina Suckart, Josefa Skarka, Marga Bücherl.

 

Erfreulicherweise traten wieder sechs Frauen der Gemeinschaft bei. Die „Neuen“ Barbara Bauer, Resi Kloner, Maria Höcherl, Sabine Rahm, Susanne Weigl und Christine Zapf erhielten als Zeichen der Zugehörigkeit zum KDFB die Mitgliedsnadel, Ausweis und Bundesgebet sowie als Geschenk das blaue Frauenbundtuch.

Vogl zeigte auf der Großleinwand in einer reich bebilderten Schau die Vielzahl der religiösen, karikativen und gesellschaftlichen Aktivitäten des Vorjahres. Sie nannte als einen der Höhepunkte den Faschingsabend. Ferner listete sie auf: Faschingskränzchen, Einkehrtag, Vortrag mit Alexander Landgraf über Internetkriminalität, Weltgebetstag gemeinsam mit den evangelischen Schwestern, Palmbüschel- sowie Kräuterbüschlbinden und Osterkerzen verzieren, Tagesfahrt nach Niederalteich, Marien und Muttertagsfeier mit Ehrungen, Maiandacht, Legen des Fronleichnamsteppichs, Radtour, Wallfahrt nach St. Quirin, Zweitagesausflug nach Südtirol, Bibelwanderung und gemeinsamer Rosenkranz mit der MMC. Bestens angenommen wurde die Fahrt ins Blaue. Auch die Adventfeier sowie die Fahrt zu einem Christkindlmarkt gehörten zur Tradition.

Mitglieder die nun im Altenheim sind, durften sich in der Adventszeit auf einen Besuch freuen. Die Vorsitzende erinnerte auch an die durchgeführten Gymnastik- und Walkingstunden sowie die Kegelabende.

 

Schatzmeisterin Renate Troppmann berichtete über geordnete Finanzen und nannte die vom Verein geleisteten Spenden in Höhe von insgesamt 1.890 Euro. Bei den Ausgaben schlug insbesondere die Renovierung und Neuanschaffungen des vereinseigenen Zimmers zu Buche. 

Stadtpfarrer und Geistl. Beirat Alfons Kaufmann sagte: „Wenn ich sehe was der Frauenbund als Verband für alle leistet, was er für die Pfarrei leistet, bin ich sehr, sehr dankbar. Dank an alle, die sie Mitglieder sind in diesem Verband und die sie für die Kirche, für die Gemeinschaft, für den Glauben an Gott Großes leisten“.

Vogl verwies auf die neuen Termine des Jahresprogramms 2017. Unter anderem legte sie den Frauen die Diözesanwallfahrt des KDFB zum Maria-Hilf-Berg in Amberg ans Herz. Bei Hannelore Gohlke ist auch bereits Näheres über die Wienfahrt im Juni erhältlich.

Nach Dankesworten und Präsenten für die vielseitigen Dienste von Mitgliedern erfreuten sich die Anwesenden bei köstlichem Kaffee am reichhaltigen Kuchenbuffet.